Schulhund Emil: Unterschied zwischen den Versionen

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Euer Emil
 
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== Und hier beginnt mein Tagebuch: ==
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25. Februar 2013: Es gibt Neuigkeiten!
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Zwischenzeitlich waren an unserer Schule viele wichtige Sitzungen und mein Frauchen musste das Projekt mit mir vorstellen und um Zustimmung bitten. Ich war an diesen Tagen ziemlich aufgeregt, denn mein Traum vom echten Schulhund hätte schließlich platzen können. Nun ja - was soll ich sagen? Frauchen kam von beiden Terminen äußerst gut gelaunt nach Hause und so wusste ich: Juchuu, meiner Karriere steht nichts im Wege. Beide Gremien, Gesamtlehrerkonferenz und Schulkonferenz, hatten zugestimmt. Es gab keinerlei kritische Stimmen. Ich muss dazu sagen, wir hatten auch vorgesorgt und vorab eine ziemlich lange E-Mail mit vielen wichtigen Informationen an alle Lehrerinnen und Lehrer geschickt. So wussten sie genau, was mein Job ist und wurden auch beruhigt, weil in der Mail stand, dass ich nicht ins Lehrerzimmer darf. In den Pausen brauche ich nämlich Pause und gehe lieber mit Frauchen eine kleine Runde um den Block.
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Da das alles so reibungslos lief, suchte Frauchen eine neue Klasse für mich, da ich jetzt anscheinend alt genug bin, um an 2 Tagen mitzukommen. Wir entschieden uns für die R7b und hatten innerhalb von 2 Tagen alle Einverständniserklärungen der Eltern. So schnell haben die Schüler noch nie eine Unterschrift von den Eltern mitgebracht. Den ersten Tag in dieser Klasse habe ich nun schon hinter mir und es war richtig toll. Die Schüler sind jünger als die Zehntklässler und haben lustige Spielchen mit mir gemacht, z.B. haben sie Leckerchen versteckt und ich musste suchen. Das war lustig. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht und freue mich tierisch, dass ich nun an 2 Tagen in der Woche in die Schule gehen darf!

Version vom 24. Februar 2013, 19:23 Uhr

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Hallo ihr Lieben,

ich heiße Emil, bin ein Boxer und wurde im August 2011 unter dem Namen "Quentin von der Burg Rabeneck" geboren. Mein Frauchen nannte mich Emil und irgendwie finden alle, dass dieser Name auch ziemlich gut zu mir passt. Ich habe viele Hobbys, z.B. Frisbee, Agility, ein wenig Obedience und ich trainiere auch fleißig in der Begleithundegruppe.

Aber wie ihr alle wisst - das Leben besteht nicht nur aus Freizeit und deshalb habe ich auch einen richtigen Beruf. Naja, man kann sagen, ich befinde mich noch in der Ausbildung - bei uns Lehrern heißt das Referendariat. Ich bin also ein Schulhundanwärter.

Mein Frauchen hat mich schon als Baby immer mal mit in ihre Schule genommen und ich fand das genial, denn ich stand die ganze Zeit im Mittelpunkt. Anscheinend haben sich die Schüler ganz anders benommen als sonst. Frauchen sagt, sie waren ruhiger und weniger gestresst. Ich weiß zwar nicht, warum das so ist, aber ich freue mich darüber.

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Jedenfalls hat sich auch Frauchen so sehr darüber gefreut, dass sie uns zu ein paar Schulhundseminaren und Arbeitskreistreffen angemeldet hat. Das war ziemlich cool, weil dort immer viele lustige Hundekumpels sind, mit denen ich herumtoben kann.

Seit Anfang diesen Jahres darf ich nun regelmäßig einmal pro Woche mit in die Klasse meines Frauchens, die 10c. Das war am Anfang ziemlich aufregend, denn viele Leute mussten zustimmen. Die Schüler mussten Regeln lernen (z.B. dass ich ohne Erlaubnis keine Leckerchen bekomme) und ich brauchte einen festen Platz im Klassenzimmer. Anscheinend nerve ich manchmal und dann werde ich dorthin geschickt.

MichelTom.jpg Gassi.jpg

Naja, mittlerweile ist schon ein Halbjahr vorbei und ich habe mich super eingelebt. Ich war sogar schon bei mündlichen Prüfungen dabei (das war anscheinend beruhigend) und durfte eine Klassenarbeit mitbeaufsichtigen. Das war eher doof, denn ich musste die ganze Zeit ruhig sein und keiner hat mich beachtet. Frauchen sagt, das würde mir gar nicht schaden, denn ich wolle ohnehin immer im Mittelpunkt stehen.

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Besonders gut gefallen mir Gassirunden mit meiner Klasse oder Tage, an denen es etwas zu feiern gibt. Dann gibt es nämlich Kuchen und ich bekomme meistens auch ein Stück ab. Ich finde meinen Beruf ziemlich cool und hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr wieder eine Klasse finde, in der ich meine Ausbildung fortführen kann. Laut Frauchen muss ich noch viel lernen, denn ich bin ja selbst noch ein Teenager.

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Nach den Freitagsstunden bin ich immer ziemlich platt. Für einen echten Boxermann ist es nämlich ganz schön anstrengend, sich zwei Stunden am Stück ordentlich und ruhig zu verhalten. Wie es mit mir und meiner Karriere weitergeht, werde ich hier bald berichten.

Bis dahin

Schlabber Schlabber

Euer Emil


Und hier beginnt mein Tagebuch:

25. Februar 2013: Es gibt Neuigkeiten! Zwischenzeitlich waren an unserer Schule viele wichtige Sitzungen und mein Frauchen musste das Projekt mit mir vorstellen und um Zustimmung bitten. Ich war an diesen Tagen ziemlich aufgeregt, denn mein Traum vom echten Schulhund hätte schließlich platzen können. Nun ja - was soll ich sagen? Frauchen kam von beiden Terminen äußerst gut gelaunt nach Hause und so wusste ich: Juchuu, meiner Karriere steht nichts im Wege. Beide Gremien, Gesamtlehrerkonferenz und Schulkonferenz, hatten zugestimmt. Es gab keinerlei kritische Stimmen. Ich muss dazu sagen, wir hatten auch vorgesorgt und vorab eine ziemlich lange E-Mail mit vielen wichtigen Informationen an alle Lehrerinnen und Lehrer geschickt. So wussten sie genau, was mein Job ist und wurden auch beruhigt, weil in der Mail stand, dass ich nicht ins Lehrerzimmer darf. In den Pausen brauche ich nämlich Pause und gehe lieber mit Frauchen eine kleine Runde um den Block. Da das alles so reibungslos lief, suchte Frauchen eine neue Klasse für mich, da ich jetzt anscheinend alt genug bin, um an 2 Tagen mitzukommen. Wir entschieden uns für die R7b und hatten innerhalb von 2 Tagen alle Einverständniserklärungen der Eltern. So schnell haben die Schüler noch nie eine Unterschrift von den Eltern mitgebracht. Den ersten Tag in dieser Klasse habe ich nun schon hinter mir und es war richtig toll. Die Schüler sind jünger als die Zehntklässler und haben lustige Spielchen mit mir gemacht, z.B. haben sie Leckerchen versteckt und ich musste suchen. Das war lustig. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht und freue mich tierisch, dass ich nun an 2 Tagen in der Woche in die Schule gehen darf!