Schulhund Emil: Unterschied zwischen den Versionen
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Mein Frauchen hat mich schon als Baby immer mal mit in ihre Schule genommen und ich fand das genial, denn ich stand die ganze Zeit im Mittelpunkt. Anscheinend haben sich die Schüler ganz anders benommen als sonst. Frauchen sagt, sie waren ruhiger und weniger gestresst. Ich weiß zwar nicht, warum das so ist, aber ich freue mich darüber. | Mein Frauchen hat mich schon als Baby immer mal mit in ihre Schule genommen und ich fand das genial, denn ich stand die ganze Zeit im Mittelpunkt. Anscheinend haben sich die Schüler ganz anders benommen als sonst. Frauchen sagt, sie waren ruhiger und weniger gestresst. Ich weiß zwar nicht, warum das so ist, aber ich freue mich darüber. | ||
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Version vom 15. Januar 2013, 15:15 Uhr
Bald kommt ein Bericht von Schulhund Emil!
Hallo ihr Lieben,
ich heiße Emil, bin ein Boxer und wurde im August 2011 unter dem Namen "Quentin von der Burg Rabeneck" geboren. Mein Frauchen nannte mich Emil und irgendwie finden alle, dass dieser Name auch ziemlich gut zu mir passt. Ich habe viele Hobbys, z.B. Frisbee, Agility, ein wenig Obedience und ich trainiere auch fleißig in der Begleithundegruppe.
Aber wie ihr alle wisst - das Leben besteht nicht nur aus Freizeit und deshalb habe ich auch einen richtigen Beruf. Naja, man kann sagen, ich befinde mich noch in der Ausbildung - bei uns Lehrern heißt das Referendariat. Ich bin also ein Schulhundanwärter.
Mein Frauchen hat mich schon als Baby immer mal mit in ihre Schule genommen und ich fand das genial, denn ich stand die ganze Zeit im Mittelpunkt. Anscheinend haben sich die Schüler ganz anders benommen als sonst. Frauchen sagt, sie waren ruhiger und weniger gestresst. Ich weiß zwar nicht, warum das so ist, aber ich freue mich darüber.
Jedenfalls hat sich auch Frauchen so sehr darüber gefreut, dass sie uns zu ein paar Schulhundseminaren und Arbeitskreistreffen angemeldet hat. Das war ziemlich cool, weil dort immer viele lustige Hundekumpels sind, mit denen ich herumtoben kann.
Seit Angang diesen Jahres darf ich nun regelmäßig einmal pro Woche mit in die Klasse meines Frauchens, die 10c. Das war am Anfang ziemlich aufregend, denn viele Leute mussten zustimmen. Die Schüler mussten Regeln lernen (z.B. dass ich ohne Erlaubnis keine Leckerchen bekomme)und ich brauchte einen festen Platz im Klassenzimmer. Anscheinend nerve ich manchmal und dann werde ich dorthin geschickt.
Naja, mittlerweile ist schon ein Halbjahr vorbei und ich habe mich super eingelebt. Ich war sogar schon bei mündlichen Prüfungen dabei (das war anscheinend beruhigend) und durfte eine Klassenarbeit mitbeaufsichtigen. Das war eher doof, denn ich musste die ganze Zeit ruhig sein und keiner hat mich beachtet. Frauchen sagt, das würde mir gar nicht schaden, denn ich wolle ohnehin immer im Mittelpunkt stehen.
Besonders gut gefallen mir Gassirunden mit meiner Klasse oder Tage, an denen es etwas zu feiern gibt. Dann gibt es nämlich Kuchen und ich bekomme meistens auch ein Stück ab. Ich finde meinen Beruf ziemlich cool und hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr wieder eine Klasse finde, in der ich meine Ausbildung fortführen kann. Anscheinend muss ich noch viel lernen, denn ich bin ja selbst noch ein Teenager.
Nach den Freitagsstunden bin ich immer ziemlich platt. Für einen echten Boxermann ist es nämlich ganz schön anstrengend, sich zwei Stunden am Stück ordentlich und ruhig zu verhalten. Wie es mit mir und meiner Karriere weitergeht, werde ich hier bald berichten.
Bis dahin Schlabber Schlabber
Euer Emil



